So wirds gemacht...

Meine Perlen entstehen an einem Zweigas-Brenner-System welches mit Sauerstoff und Propangas betrieben wird

.....und natürlich aus Glas.

 

Ich verwende hochwertige Gläser aus Italien, aus Deutschland (Thüringen) und auch aus Amerika

 

Es gibt sehr viele Techniken, aber eines ist bei allen Perlen mit Perlenkanal gleich: Man braucht einen Dorn. Hierfür verwende ich Stäbe aus Edelstahl. Diese müssen erst vorbereitet werden, indem ich sie mit Trennmittel beschichte, da das Glas sonst eine sehr innige Verbindung mit dem Metall eingehen würde ;-) Und dann, hilft nur noch ein Hammer... oder man verwendet den Dorn samt Perle als Blumenstecker... alles auch schon passiert (wenn sich das Trennmittel unter dem Glas vom Dorn gelöst hat)... man lernt dazu :-)

 

Oft arbeite ich mit einem sehr dünnen Glasstäbchen, welches ich mir selbst vorbereite. Diese "Stringer" haben oft nur einen Durchmesser von einem Milimeter und schmelzen irre schnell weg. Für feine Dekorationen aber unverzichtbar.

 

Manchmal kommt eine Schicht Klarglas über eine Perle - das ist immer ein kitzeliger Moment, da die Perle eigentlich nicht zu "kühl" sein darf bevor das Klarglas drauf kommt (sonst zerbricht sie aufgrund des Temperatur-Schocks), aber auch nicht zu heiß, da sich sonst das Muster das darunter liegt verzieht. Ich mein, wir sprechen hier von Temperaturen zwischen 800 und 1400°C

 

Selbstverständlich gibts auch "Perlen", vielmehr Anhänger etc. die NICHT auf einem Dorn, sondern völlig frei gearbeitet werden

 

Damit sind die Perlen natürlich noch nicht fertig....

Erstmal dürfen sie sich ganz langsam von der heißen Prozedur erholen und müssen über etwa 20 Std. hinweg abkühlen. 

 

Dies geschieht in einem speziellen Perlenkühlofen:

Nur kleine Perlen können im Vermiculit (einem speziellen Kühlgranulat) abkühlen. Größere Perlen würden im Vermiculit ihre Spannungen nicht abbauen und zerbrechen.

 

Meine Perlen werden alle in einem digital gesteuerten Temperofen abgekühlt - getempert nennt man diesen Vorgang - Ein Qualitätsmerkmal welches sich auszeichnet! Dadurch werden Spannungen im Glas verhindert. Dies macht das Glas haltbarer... auch bei Stürzen.

 

Danach zeigt es sich ob die Perlen im Vorfeld schon genügend in der Flamme getempert wurden und heil bleiben. Manches Mal ist es mir schon passiert dass die schönsten Perlen zersprungen sind bzw. Spannungsrisse bekommen haben - das ist der Moment zum heulen :-( Schließlich hab ich schon an mancher Perle eine Stunde und länger gearbeitet.....

 

Wenn sie dann über Nacht abgekühlt sind müssen sie noch vom Dorn gelöst und das Trennmittel noch ausgefeilt werden. Dann sind sie soweit fertig dass sie gefädelt werden können....

Handgearbeitete Perlen sind Unikate - es mag ähnliche Perlen geben, aber NIE Identische. Die Kunst besteht auch darin vermeintlich identische Perlen herzustellen

 

*** EINZIGARTIG WIE IHRE TRÄGERIN ***

 

Die Perlen werden noch existieren wenn ich schon lange nicht mehr da bin... ein Stück EWIGKEIT!

 

Glaskunst glizzy.de

Anja Keller
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